🛠️ Baubericht: Die „Dogfighter“-Staffel entsteht

Es wird wieder gewerkelt beim MFCA! Aktuell entstehen in den Werkstätten unserer Mitglieder drei neue Warbirds für unsere künftigen Aircombat-Runden. Wir haben den Entstehungsprozess der robusten EPP-Modelle mit der Kamera begleitet.

Schritt 1: Bestandsaufnahme & Vorbereitung

Alles beginnt mit dem Öffnen des Pakets. Der polnische Lieferant hat ganze Arbeit geleistet.

  • Der Moment des Auspackens: Die Vorfreude steigt!
  • Überblick verschaffen: Alle Kleinteile, CFK-Stäbe und EPP-Segmente werden sorgfältig sortiert.

Schritt 2: Formgebung & Rumpfmontage

EPP-Teile sind funktional, müssen aber für die Optik und Aerodynamik noch bearbeitet werden.

  • Staubige Angelegenheit: Der Rumpf wird rund geschliffen, um dem Original näherzukommen, und anschließend stabil verklebt.

Schritt 3: Die Tragflächen

Damit die Modelle die rasanten Flugmanöver im Combat überstehen, ist hier Sorgfalt gefragt.

  • Die Flächen werden gefügt und mit CFK-Stäben verstärkt.
  • Besonderheit: Die Querruderservos werden auf der Oberseite der Tragflächen verbaut. Warum? So sind die Ruderhörner bei einer Bauchlandung im Gras optimal geschützt und reißen nicht ab.

Schritt 4: Das Leitwerk

Nun bekommt der Warbird sein „Gesicht“ am Heck.

  • Einbau von Höhen- und Seitenleitwerk.
  • Die Anlenkung: Ein präziser Bowdenzug steuert das Ruderhorn am Höhenleitwerk an.

Schritt 5: Herzstück & Elektronik

Jetzt kommt das „Leben“ in die Schaumwaffel.

  • [FOTO: Motorträger] – Der Motorträger wird fest verbaut und mit dem Regler im Rumpfinneren verbunden.
  • [FOTO: Höhenruderservo] – Das Servo für das Höhenruder findet seinen Platz im Rumpf und wird mit dem Bowdenzug verknüpft.
  • [FOTO: Empfänger] – Die Schaltzentrale: Auch der Empfänger wird sicher im Rumpf verstaut.

Schritt 6: Finale Hochzeit & Finish

Langsam sieht es aus wie ein echtes Flugzeug.

  • Die „Hochzeit“: Tragflächen und Rumpf werden dauerhaft miteinander verklebt.
  • Jetzt wird es kreativ: Die Modelle erhalten ihre Grundlackierung.
  • Der Feinschliff: Abziehbilder und Decals verleihen den Warbirds ihren individuellen Look.

Schritt 7: Die Einstellung

Sicherheit geht vor – ohne richtigen Schwerpunkt kein stabiler Flug.

  • [FOTO: Flugakku] – Millimeterarbeit: Der Flugakku wird so positioniert, dass der Schwerpunkt exakt passt.

🚀 Der nächste Halt: Erstflug!

Die Modelle sind bereit. Sobald das Wetter mitspielt, treffen sich die drei Erbauer auf dem Platz für den langersehnten Erstflug. Wir sind gespannt, wie sich die neue Staffel in der Luft schlägt!

☀️ Sonnenanbeter am Himmel: Die Solarflieger von Werner

Wenn es um technologische Innovation und handwerkliche Perfektion beim MFCA geht, führt kein Weg an unserem Mitglied Werner vorbei. Werner ist eine echte Größe im Modellbau, und sein Herz schlägt für ein ganz besonderes Thema: den Solarflug.

Fliegen ohne Akku-Stress

Während die meisten Piloten die Restkapazität ihrer LiPos im Auge behalten müssen, schaut Werner eher nach dem Stand der Sonne. Über die Jahre hat er zahlreiche Modelle entwickelt und gebaut, die ihre Antriebsenergie direkt aus Solarzellen auf den Tragflächen beziehen.

Das Prinzip klingt einfach, ist aber hochkomplex: Jedes Gramm Gewicht zählt und die Effizienz des Antriebsstrangs muss perfekt auf die Ausbeute der Zellen abgestimmt sein.

Ein Meisterwerk der Eigenkonstruktion

Ein besonders beeindruckendes Beispiel für sein Können ist seine aktuelle Eigenkonstruktion mit V-Leitwerk. Das Modell besticht nicht nur durch seine elegante Linienführung, sondern auch durch die technische Finesse:

  • Leichtbau in Perfektion: Um mit der reinen Solarkraft steigen zu können, muss das Modell extrem leicht und gleichzeitig stabil sein.
  • V-Leitwerk: Diese Wahl unterstreicht den aerodynamischen Anspruch und sorgt für ein ruhiges, effizientes Flugbild.
  • Nachhaltigkeit: Ein Flugzeug, das seine Energie im Flug selbst „erntet“ – mehr High-Tech-Naturverbundenheit geht nicht!

Wir sind stolz, solche Pioniere wie Werner in unseren Reihen zu haben, die zeigen, was im modernen Modellbau alles möglich ist.

🦅 Die Adler von Augsburg: Majestätischer Zuwachs am Platz

Was als Einzelprojekt begann, hat sich zu einem echten Vereinstrend entwickelt: Inzwischen zählen wir mindestens acht stolze Adler in unserem Hangar! Das wunderschöne Elektroflug-Modell erfreut sich steigender Beliebtheit und ist die perfekte Wahl für einen entspannten Flug in den Feierabendhimmel.

Einblicke in die Adler-Staffel

Als kleinen Vorgeschmack auf das, was da noch kommt, haben Charly, Franz und Karlheinz ihre Vögel bereits gemeinsam in die Luft gebracht. Das Flugbild ist atemberaubend und täuschend echt!


Technik-Check: Jürgens Optimierungen

Unser Mitglied Jürgen hat seinen Adler einer „Frischzellenkur“ unterzogen und zeigt uns, wie man das Modell noch alltagstauglicher und spektakulärer macht:

  • Schutzpanzer für den Bauch: Um den Rumpf bei Landungen vor Abnutzung zu schützen, wurde die Unterseite mit einer Laminierfolie bebügelt. Eine einfache, aber effektive Lösung für ein langes Vogelleben.
  • Der „Schrei“ aus dem Rumpf: Jürgen hat das passende Soundmodul von Arkai verbaut. Statt der klobigen Original-Mechanik (Servo drückt Taster) nutzt er einen elektronischen Schalter an einem freien Empfängerkanal. Das spart Gewicht und schont die Mechanik. Der Effekt? Laut, markant und garantiert ein Hingucker!
  • Aerodynamik-Tipp: Für eine stabile Fluglage als Nurflügler wurden die Querruder leicht angestellt (S-Schlag-Profil). Den perfekten Wert hat er durch klassische Gleitflüge ermittelt.
  • Propeller-Schutz: Damit der Antrieb bei der Landung nicht leidet, wurde ein Klapppropeller in Kombination mit einer programmierten Motorbremse verbaut. So klappt die Luftschraube am Boden sicher an.

Fazit

Der Adler ist mehr als nur ein Modell – er ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt beim MFCA geworden. Wir sind gespannt, wann wir die komplette Acht-Mann-Staffel gleichzeitig am Himmel bewundern dürfen!

F22 Jet auf Basis des Inductrix von Horizon Hobby

Mini-Quadcopter  zweckentfremdet

Vorgeschichte: In der FMT vom Dez. 2019 war ein Artikel über den Umbau von Mini–Quadcoptern zum Sekrechstarter.

Da ich experimentierfreudig bin habe ich mich entschlossen für das 14-tägige Hallenfliegen in der TSV Sporthalle in Friedberg (leider wegen Corona abgebrochen) so etwas zu bauen. Ich wollte natürlich nicht das gleiche nachbauen wie in der FMT. Herausgekommen ist eine F22.

Die F22 ist im Original kein Senkrechtstarter, eignet sich aber wegen der Geometrie bestens für mein Vorhaben. Als Spender nahm ich ein etwas größeres Modell von Horizon Hobby, den Inductrix FPV Plus. Damit kann man das Modell etwas größer machen.

 Eckdaten :

  • Spannweite: 220 mm
  • Länge: 290 mm
  • Gewicht: mit Akku 49 Gramm

Das aufwändigste an den Modellen ist Tarnbemalung, sie braucht mehr Zeit als der Bau. Eine LED-Beleuchtung darf natürlich auch nicht fehlen.

Zu Fliegen: Senkrecht rauf und runter, Drehen um die Achse, vorwärts rückwärts und wenn man will, ganz schön flott vorwärts. Die Kollegen in Friedberg können das bestätigen.

Zuhause kann man mit dem Modell leicht in der Wohnung fliegen, Flugzeit ca. 5 Minuten. Das Bauen und Fliegen mit diesen Modellen macht sehr viel Spaß.

 Zum Nachbauen empfohlen. Bei Interesse gebe ich gerne Auskunft.

 Werner Schäfer       

Kakadu von Werner Schäfer

Hallo liebe Mitglieder.

Ich baue seit etlichen Jahren Antik -Flugmodelle bis Jahrgang ca.1970.

Das Modell auf den Bildern ist ein KAKADU von 1959 .

Auslöser für den Bau dieses Modells ist das Karl Heinz Denzin Gedächtnissfliegen, welches seit etlichen Jahren vom Modellflug Club Inchenhofen bei Aichach veranstaltet wird.

Ich bin seit einigen Jahren dort auch Teilnehmer. Hier treffen sich Modellbauer und zeigen und fliegen ihre selbstgebauten Modelle aus der Nachkriegszeit bis ca. 1970. Nach dem Krieg war ja das manntragende Fliegen lange Zeit verboten, so dass für Flugbegeisterte nur das Modellfliegen übrig blieb.

Karl Heinz Denzin (1922-2009) war einer der bekanntesten Konstrukteure von Flugmodellen in jener Zeit der Holzmodelle.

Er konstruierte und baute in der langen Zeit seines Schaffens ca. 400 Modelle und war auch mehrmaliger Deutscher Meister im Freiflug (ohne Fernsteuerung).

Er arbeitete für Firmen wie Graupner, Schuco-Hegi und Krick, um nur einige zu nennen. Heute hat die Fa. Krick noch 2 Modelle im Programm, das Grunau Baby und die Klemm L25 d aus dieser Zeit, richtige Oldtimer.

 Zurück zum Modell und Daten:

  • Spannweite oben 780 mm, unten 620 mm
  • Länge 630 mm.

Zu dem Modell gab es nur einen Bauplan, alles musste von Hand ausgeschnitten oder gesägt  und dann zusammengeklebt werden.

Antrieb damals ein Selbstzünder (Dieselmotor) Hubraum 0,5 bis 0,8 ccm.

Baumaterial ist Balsaholz, Sperrholz und Kiefernleisten, Weißleim zum Verkleben sowie Spannpapier, auch das Blaue sowie Spannlack zum Lackieren.

Innzwischen ist das Modell fertig bespannt und nur der Jungfernflug steht noch aus.

Geflogen wurde es damals nur mit dem Seitenruder, die Fernsteuerungen waren noch am Anfang der Entwicklung.

Natürlich hat dieses Modell ein angelenktes Höhenruder und auch ein Motorregler ist selbstverständlich verbaut.

Eine Bauzeit in Stunden gibt ein Modellbauer nicht an, Modellbau kennt KEINE Zeit.

Ich habe ab 1959 den Flugmodellbau noch richtig gelernt und es macht mir auch noch heute sehr viel Spaß.

Liebe Mitglieder, baut doch auch einmal ein Holzmodell, es gibt mittlerweile wieder sehr gute Bausätze, gefräst oder gelasert. Der Bau gelingt garantiert und macht viel Spaß.

Und noch was ganz wichtiges: Zu einem selbstgebauten Modell  hat man einen ganz anderen Bezug als zu einer SCHAUMWAFFEL  !!!

In diesem Sinn, bleibt gesund bis wir wieder fliegen dürfen.

Werner Schäfer

Beaver in bunt

Unser Mitglied Jürgen hat zu Weihnachten einen halb fertigen Beaver Baukasten von Graupner bekommen. Fast 20 Jahre alt und nur noch teilweise erhalten geblieben. Einige Bauteile fehlten und mussten laut Plan nachgebaut werden.

Statt des ursprünglich vorgesehenen Verbrenners sollte dann auch eine Elektromotorisierung eingebaut werden.

Und somit bleibt dieser nagelneue Motor übrig.

Und da ja gerade sowieso keiner raus kann, hatte unser Mitglied genug Zeit, sich dem Bau zu widmen.

Da schon vor der Corona-Ausgangsbeschränkung die meisten benötigten Teile angeschafft wurden, wie z.B. Bügelfolie zum Bespannen und Balsaholz für die neuen Rippen und auch der Motor und der Regler noch im Fundus vorhanden waren, konnte mit dem Bau begonnen werden.

In Ermangelung der benötigten Farben für eine originalgetreue Lackierung, musste herhalten, was noch im Schrank zu finden war.

Und so wurde die Beaver zu einem kunterbunten Flugzeug.

Leider steht der Erstflug noch aus. Das Wetter wäre zwar derzeit ideal, aber unser Flugplatz ist am 11.4.2020 nach wie vor geschlossen und Flugbetrieb ist leider nicht möglich.

Herausforderung: Atemschutzmaske selber bauen

Liebe Mitglieder und Modellbaubegeisterte,

ich habe mir in Zeiten von Corona eine einfache Atemschutzmaske besorgt und nach der Lieferung festgestellt, dass die Maske wirklich sehr einfach ist.

Ich habe die Maske eingescannt und möchte eine Challenge an alle Modellbauer richten.

Versucht doch mal, mit den Mitteln eines Modellbauers diese Atemmaske nachzubauen.

Sie besteht aus einem Kautschukähnlichen Material mit einer Stärke von 2mm. Man kann ganz gut durch atmen. Etwa so wie Moosgummi.

Es werden einfach zwei Seitenteile ausgeschnitten und an der gerundeten Kante zusammen gefügt. Das Material ist elastisch und kann hinter die Ohren gezogen werden. Die Maske ist waschbar.

Ich würde mich freuen, wenn ihr Ideen habt, aus welchem Material man sowas als Modellbauer am besten fertigt und wie ihr die runde Kante zusammen gefügt habt. Mit welchem Leim oder anderen Mitteln.

Schreibt doch einfach in den Kommentar, wie ihr das gemacht habt. Vielleicht können wir mit ner guten Idee solche Masken auch in größeren Stückzahlen fertigen und so etwas in dieser Zeit beitragen.

Zum Ausdrucken habe ich hier noch einen Plan in Originalgröße zum Ausdrucken auf ein DINA4-Blatt.

Die kleine Hexe

Bei einem Modellflugtreffen in Österreich führte einer der Piloten eine kleine fliegende Hexe vor. Ich war von diesem Modell so begeistert, dass ich mir ebenfalls eine Hexe bauen wollte.

Nach einigen Internet Recherchen konnte ich tatsächlich den Bauplan finden.

Der Bauplan 1:1 kann direkt über einen Plotter ausgedruckt werden.

Der andere Bauplan enthält eine Bauteilliste und die Einzelteile im DIN A4 Format zum Ausdrucken und zusammenkleben.

Die gedruckten Bauteile überträgt man auf ein 6mm Depron und schneidet diese mit einem Cutter aus.

Man sollte unbedingt daran denken, die Designelemente des Bauplans (Augen, Finger, Gesicht…) mit auf die Depronplatten zu übertragen. Dann hat man es beim Anmalen einfacher.

Das Zusammenkleben der Einzelteile ist dann recht einfach zu bewerkstelligen. Evtl. müssen die Aussparungen, mit denen die Rumpfteile eingepasst werden, noch nachbearbeitet werden.

Vorsicht, manche Teile sind sehr filigran und können leicht brechen.

Servos, Bowdenzüge, Motor, Empfänger und Fahrtregler findet alles auf dem Besenstiel Platz.

Hier sieht man auch noch die Bauteile für zusätzliche Verstärkungen, die ich eingeplant habe. Geplant war auch, eine Beleuchtung anzubringen. Aber der Effekt war dann doch eher enttäuschend.

Der Besen übernimmt die Rolle von Höhen- und Seitenruder. Diese werden mit kleinen Scharnieren angebracht.

Ich nutze einen kleinen Motor von Pichler mit einem 20A Regler und einem 3S-Lipo. Dieser sollte möglichst flach sein, um in die Aussparung auf dem Besen zu passen. Der Motorspant besteht aus ABS-Kunstoff, der mit dem Depronrumpf intensiv verklebt wird.

Damit das ganze später besser ausschaut, habe ich mir eine Motorhaube gebaut aus dem Plastikdeckel einer Rasierschaumdose.

Für den Hut gibt es Randbögen, die im 45° Winkel nach oben geknickt sind.

Diese schleift man sowohl am Hut als auch an den Randbögen entsprechend ab, bis sich ein 45° Winkel ergibt. Dann werden sie angeklebt.

Den Hut dann auf den Rumpf aufstecken und verkleben.

Der Hut wird mit Kohlefaserstäben am Rumpf zusätzlich fixiert.

Im Rohbau sieht das dann so aus:

Der Schwerpunkt liegt etwa 13cm vom vorderen Rand des Hutes entfernt.

Nachdem ich die erste Hexe gebaut hatte, stellte ich einige Mängel in der Konstruktion fest. Diese Mängel werde ich in der neuen Version beseitigen.

Der Hut war der Flächenbelastung nicht gewachsen und brach beim Erstflug auseinander. Seitdem wird er in der Länge durch Plastikstäbchen verstärkt.

 

Der Rumpf hat einige Landungen nicht ausgehalten. Auch der Rumpf wird in der Länge durch Plastikstäbchen verstärkt.

Die kleinen Füße der Hexe brechen so ziemlich bei jeder Landung ab. Daher habe ich nun ein Drahtgestell gebogen und einlaminiert, das bei der Landung den Druck abfedern soll. Bin gespannt, ob das klappt.

Bei fast jeder Landung ist der Propeller gebrochen. Nun nutze ich Klapppropeller, die aus dem Segelflug bekannt sind. Ausserdem habe ich den Bereich der Motorbefestigung noch weiter verstärkt.

Beim Anmalen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Und so sieht die Hexe in Aktion aus

✂️ Junge Konstrukteure am Werk: Die Depron-Baugruppe 2019

Nach dem Erfolg von 2016 ging es auch 2019 wieder rund in unserer Werkstatt! Unter der geduldigen Anleitung von Werner Meding fand sich eine begeisterte Gruppe von Kindern zusammen, um gemeinsam in die Welt des Modellbaus einzutauchen.

Von der Schaumplatte zum Kunstflieger

Was dieses Projekt so besonders macht: Hier wird nicht einfach nur ein fertiger Kasten zusammengeklebt. Die Kinder lernten von Grund auf, wie man aus einfachen Depron-Platten ein echtes, flugfähiges Kunstflugmodell erschafft.

  • Echte Handarbeit: Mit Lineal, Stift und Cuttermesser bewaffnet, übertrugen die Kids die Konstruktionspläne auf das Material.
  • Technik verstehen: Werner erklärte den jungen Piloten nicht nur das Kleben, sondern auch, wie Servos, Empfänger und der Antriebstrang im Modell zusammenspielen müssen, damit der Flieger später präzise reagiert.
  • Durchhaltevermögen: Über mehrere Wochenenden hinweg bewiesen die Kinder eine tolle Ausdauer, bis die filigranen Kunstflugmaschinen schließlich fertig auf dem Tisch standen.

Stolze Piloten beim Erstflug

Das Highlight war natürlich der Moment, als die selbst gebauten Modelle das erste Mal in die Luft gingen. Es gibt kaum etwas Motivierenderes für den Nachwuchs, als zu sehen, dass die eigene Arbeit tatsächlich fliegt – und das sogar richtig gut!


📸 Impressionen aus der Werkstatt

Hier ein Blick auf unsere fleißigen Nachwuchskonstrukteure und ihre Ergebnisse:

Baubericht ME109

Charlie und Karlheinz wollen Formensätze für eine Me109 mit 2,5 m Spannweite erstellen, damit sich jeder im Verein unter Anleitung selber die GFK-Teile laminieren kann. Hierzu jetzt die Bilder der einzelnen Bauabschnitte.

Rumpfherstellung

Zuerst wird die Form für den Rumpf gebaut

Spinner

Auch der Spinner bekommt eine Form, um später in CFK laminiert werden zu können.

Fahrwerk

Die Fahrwerkmechanik wird hergestellt. Dazu gibt es auch ein kleines Video.

Leitwerke

Seitenleitwerk und Höhenleitwerk wird in Rippenbauweise aufgebaut

Tragflächen

Die Flächen werden mit Rippen aufgebaut, beplankt und die Aussparungen für die Fahrwerke ausgesägt.

Rumpf laminieren

Aus der Rumpfform wurde eine Negativform gebaut, die jetzt mit CFK-Matten ausgekleidet und eingeharzt wird.

Finish

Wenn der Rumpf aus der Form kommt, können alle Teile zusammen gebaut und eine erste Stellprobe durchgeführt werden.

Charly hat dann auch gleich Bilder des fertigen Modells geliefert

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